Basierend auf einer Eigenkomposition untersucht Mario Lehmann gemeinsam mit Pablo Conca “Widerstand” und “Ausdruck” als tiefliegenden menschlichen Instinkt. Gesellschaftliche Konformität unterdrückt dieses Verlangen: Das Hin und Her zwischen persönlicher Überzeugung und Erwartung prägt das emotionale Erleben.
Einerseits ist urge to resist als Performance und Komposition ein Symbol des nicht-Folgeleistens; klassische Musiktechnik und zeitgenössische Tanztechniken bilden die Grundlage, ihre ‘Konventionen’ werden aber absichtlich herausgefordert. Andererseits erzählt es von der Verzweiflung, der Leere und anderen Hindernissen, die auf der Suche nach dem erfüllenden Gefühl des Ausbrechens auftreten.
Tanz, Instrument und Interpretation; gemeinsam auf der Suche nach dem Heimlichen angesichts einer unheimlichen Zukunft.
people involved
Mario Lehmann – Konzept, Komposition, Spiel, Co-Produktion
Pablo Conca – Choreografie, Tanz, Produktion, Co-Konzept
Nils Haucke - Fotografie
Ennio Koller - Flyer